André Winkelmann + Hagelkreuzstr. 4 + 45966 Gladbeck + E-Mail: Kontakt
Passende  Lösungen   für   Freiberufler,
Gewerbetreibende und Kleinunternehmer!

Länge eines Strings

Ein String ist eine Zeichenkette um heraus zu finden, wie lang dieser String ist gibt es die Funktion length().

Nachfolgend zwei Beispiele:

Beispiel 01: Ein einfaches Programm (Konsolenprogramm) Länge eines Strings messen:

01: program awstringlength;
02: var
03: deinText : string;
04: begin
05: writeln('Bitte gebe deinen Text ein!');
06: // Eingabe
07: readln(deinText);
08: writeln('Dein Text ist ', length(deinText),' Zeichen lang.');
09: readln;
10: .end

Zeile 01 ist der Programmname unter dem ich diese kleine Anwendung abgespeichert habe. In Zeile 02 leite ich mit var die Variablendeklaration ein. In Zeile 03 wird die Variable deinText als String festgesetzt. In Zeile 04 wird mit dem Begin der Anweisungsteil eingeleitet. Zeile 05 gibt den Text in den Einfachen Anführungszeichen aus. In Zeile 06 steht ein Kommentar das nun die Eingabe kommt. In Zeile 07 lesen wir einen Text und damit unseren String ein, den wir messen wollen. Jetzt in Zeile 08 geben wir dein Text Dein Text ist X Zeichen lang aus. Beim X wird unsere Variable deinText gemessen und als Integer Wert ausgegeben. Dies ist an dieser Stelle sehr wichtig den im zweiten Beispiel werden wir eine kleine Anwendung schreiben in der Wir die Ausgabe in einem Editfeld darstellen wollen. Dabei müssen wir den Integer Wert erst einmal erst in einem String umwandeln. Das readln in Zeile 09 hält das Programm noch einmal an so, dass wir die Ausgabe in der Konsole sehen können. In Zeile 10 wird das Programm beendet.

Beispiel 02: Eine Anwendung mit GUI*

Abb. 1.00 Sting messen Anwendung

Du siehst hier links in Abbildung 1.00 die Anwendung für die Messung des Strings. Der Text in der Caption lautet „Bitte gebe deinen Text ein.“ der Name des TLabel lautet: LblTextEingabe. Das Editfeld Trägt den Name EdtTextEingabe. Der Button ist mit der Caption String messen beschriftet und trägt den Name BtnStringMessen. Das zweite Edittfeld trägt den Name EdtStringZeichenZahl. Ich werde die das gesamte Programm unter dem Namen awstringlength.lpi und awstringlengthu1.pas abspeichern und dir zum Download zur Verfügung stellen.
Jetzt klicke auf den Button dann gehst du im Objektinspektor auf Ereignisse und erstelltest für den Button ein OnClick Ereignis.

...
35: procedure TForm1.BtnStringMessenClick(Sender: TObject);
36: begin
37: EdtStringZeichenZahl.Text := IntToStr(length(EdtTextEingabe.Text));
38: end;
...

Der nachfolgende Quelltext ist das Onklick Ereignis, dass ich für den Button hinzugefügt habe. In Zeile 35 wird die Prozedure für den Button festgelegt und eingeleitet. Zeile 36 das begin leitet den Anweisungsteil für die Prozedure ein. Zeile 37 EdtStringZeichenZahl.Text wird der Text der Zahl aus dem Integer der Längenmessung von EdtTextEingabe.Text übergeben. Die Funktion length() misst hierbei die Länge des Textes der im Editfeld EdtTextEingabe vom Anwender eingegeben wurde. Da wir zu diesem Zeitpunkt einen Integer also eine Ganzzahl erhalten müssen wir diese zu einem String umwandeln. Das machen wir indem wir dieses Ergebnis mit der Funktion IntToStr() umwandeln.
Anbei die einfache Anwendung (Konsolenprogramm) und die Anwendung mit GUI* zum Herunterladen.

  1. Einfache Anwendung (Konsolenprogramm) herunterladen
  2. Anwendung (GUI* Anwendung) herunterladen

*GUI = General User Interface deutsch Benutzeroberfläche.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 01: Aufbau
1.1 Vorwort und Kursaufbau
1.2 Ressourcen
1.3 Der Autor und Kontakt
1.4 Das E-Book / PDF Dokumente
1.5 Der Videokurs

Kapitel 02: Installation
2.1 Lazarus IDE Bezugsquellen
2.2 Installation unter Windows
2.3 Installation unter Linux

Kapitel 03: Überblick
3.1 Die Lazarus-IDE
3.1 Projekt neu starten
3.2 Projekteinstellungen
3.2.1 Form Icon ändern
3.2.2 Compiler Einstellungen
3.2.3 Versionsinformationen
3.3 Das Form
3.4 Objektinspektor
3.5 Nachrichten
3.6 Projekt speichern

Kapitel 04: Eingabe und Ausgabe
4.1 In der Windows Konsole
4.2 Im Fenster mit GUI
4.3 TLabel: Label -> Text
4.4 TEdit: Editfeld
4.5 TButton: Button
4.6 TBitBtn: Button mit Bild
4.7 TMainMenu: Das Hauptmenü
4.8 TCombobox: PullDown Menü
4.9 TPageControl
4.10 Die Komponenten Bibliothek

Kapitel 05: Variablen und Konstanten
5.Variablen mit ganzen Zahlen
5.2 Variablen mit Komma
5.3 Variablen mit einem Zeichen
5.4 Variablen mit Text
5.5 Konstanten

Kapitel 06: Stings
6.1 Länge eines Strings
6.2 Wortsuche im String
6.3 Zeichen ersetzen
6.4 Position Ab
6.5 Wort an Pos X einfügen

Kapitel 07: Arithmetische Operatoren
7.1 Der Additionoerator, Plus Operator
7.2 Der Subtraktionsoperator, Minus Operator
7.3 Der Multiplikation, Mal Operator
7.4 Der Divisionsoperator, Teilen Operator

Kapitel 08: Vergleichsoperatoren
8.1 Der Gleichoperator
8.2 Der kleiner Operator
8.3 der größer Operator
8.4 Der Kleiner-Gleichoperator
8.5 Der Größer-Gleichoperator

Kapitel 09: Abfragen mit IF-Else
9.1 If Abfrage
9.1 If Else Abfrage
9.2 verschachtelte IF Else Abfragen

Kapitel 10: Array
10.1 Grundlagen zum Array
10.2 Statisches Array
10.3 Eindimensonale Arrays
10.3 Mehrdimensonale Arrays
10.4 Dynamische Arrays
10.5 Zugriff auf ein Array

Kapitel 11: Schleifen
11.1 Die For Schleife
11.2 Die For Schleife mit Array
11.3 Die While Schleife
11.4 Die Do While Schleife
11.4 Die Repeat Unitl Schleife

Kapitel 12: Prozeduren und Funktionen
12.1 Prozeduren
12.2 Funktionen

Kapitel 13: Programmierkonzepte
13.1 Das 2 Schichtenmodell
13.2 Das 3 Schichtenmodell
13.3 Das Mehrschichtenbnmodell

Kapitel 14: objektorientierte Programmierung (kurz OOP)
14.1 Das Konzept
14.2 Eigene Units (Klassen)
14.3 Instanzen und Objekte
14.4 Methoden
14.5 Attribute (Eigenschaften)
14.6 Interface (Schnittstellen)

Beitrag kommentieren

Bitte verfasse einen Kommentar.

Dein Kommentar wird vor der Freischaltung von einem Admin moderiert.